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Fährt sich der Radsport selber an die Wand ?

4 Massenstürze auf den letzten 5 km beim 49. Belgischen Klassiker Brügge – De Panne. Die Liste der Verletzten sind im Bericht vom 27.3.25 erwähnt. Warum passierten gleich 4 Stürze ?

Foto anklicken: So sieht es in der Kommandozentrale aus eines Teamautos. Hier erhalten die Fahrer die Anweisungen

Der Funk vom Fahrer zum Teamauto ist ein wesentlicher Grund. Alle sprechen ins Mikrofon und verlassen mit einer Hand den Lenker um eine optimale Verbindung zu haben. Die Anfahrer der Sprinter in den letzte 5 km oder auch früher zur Spitze um die beste Position zu erkämpfen. Dabei wird aus dem Teamauto die Anweisungen erfolgen.

Diese Ablenkung im Tempo 60 km/h ist gefährlich im Feld.
Es wäre an der Zeit, wenn die UCI endlich diese Ohrwürmer verbieten würden. Die Stürze wären auf ein Minimum reduziert.

An der Olympia Tour in den Niederlanden musste das Rennen während 30 Minuten in der 4.Etappe neutralisiert werden, d.h. das Feld wurde gestoppt und es musste gewartet werden bis wieder einen Krankkenwagen auf Stufe Rennen organisiert war. Die schweren Stürze waren der Grund, dass die Ambulanzen nicht mehr zur Verfügung standen.

Dann haben wir an der 6. Etappe an der KatalonienRundfahrt gesehen, was aus der Etappe geworden war. Zuerst wurde wegen starken Winden die Etappe gekürzt. Dann wurde entschieden 2 Runden zu 72 km zu fahren durch das Tal nach Berga wo das Ziel eingerichtet wurde. Die Jury liess aber die Fahrer hinter dem Rennleiterauto neutralisiert fahren. Roglic und Soler unterhielten sich mit der Jury was nun entschieden werde. Zum Schluss wurde die Etappe auf 27 km verkürzt und der Sieger heisst Quinn Simmnos aus den USA. Die Zeitabnahme erfolgte 5 km vor dem eigentlichen Ziel.

Dies ist doch für die Zuschauer, Sponsoren und Fahrer eine Zumutung an einem solche Etappenrennen 3 Mal das Rennen zu verändern und am Schluss ist es auch einen Betrug an den Fahrern. Denn nach Abnahme des Zeit 5 Km vor demZiel liessen die gute Hälfte der Fahrer die Beine hängen und rollten nach Berga zum Ziel.

Dies sind nicht die einzigen Probleme in der UCI – den auch der NationenCup auf der Bahn wurde nur 1 Mal durchgeführt diesen Winter. Für 2026 sucht die UCI Veranstalter für den neuen WeltCp auf den Bahnen der Welt, den die vielgepriesene Champions League ist ebenfalls aufgelöst wurden.
Vive le Vélo !
Marcel Segessemann

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