Es gibt immer wieder Stürze an Radrennen. Die Gründe sind verschieden. Was aber jetzt die Organisatoren des 100. Giro d’Italia im Sinn haben ist absurd. Zwischen den Etappen 8. und 20. werden die schnellsten Abfahrer prämiert. Es gibt 8, 5, 3, 2 und 1 Punkt pro Etappe. Der Gesamtsieger dieses schwachsinnigen Wettbewerbes erhält € 5’000.–. Der auf Rang 2 erhält € 3’000.– und der Dritte noch € 2’000.– für einen solchen unnützen Wettbewerb.
Man spricht von Sicherheit im Radsport und organisiert solche Rennen in der Abfahrt der Pässe. Dümmer geht es nicht mehr. Dies ist eine reine Effektenhascherei. Was muss noch alles passieren im Radsport ?
Vive le Vélo !
Marcel Segessemann
