Neben den interessanten Bahndisziplinen wie Ausscheidungsfahren, Scratch oder Punktefahren werden die Schweizermeisterschaften im Keirin am kommenden Dienstagabend in Oerlikon ausgetragen für Damen und Herren.
Foto anklicken zur Vergrösserung: Keirin in Japan wird auch bei Regen ausgetragen – wegen den Wetten
Diese Kampfsportart kommt aus Japan. 1948 wurden die ersten Rennen ausgetragen und es durfte gewettet werden. Der Reinerlös wurde verwendet um die Städte in Japan nach dem 2. Weltkireg wieder aufzubauen.
Heute werden in Japan gegen 15 Milliarden Euro umgesetzt. Die Fahrer müssen eine Ausbildung absolvieren wie, zum Vergleich, eine Rekrutenschule. Es gibt ungefähr 50 Radrennbahnen wo diese Keirinrennen durchgeführt werden. Das Geld liegt im wahrsten Sinne auf den Bahnen. Der Sieger, je nach Kategorie des Rennens, kassiert € 10000 und der Letzte des 8-9 Fahrer grossen Feldes noch € 1500.
Aus Europa wurden immer wieder Fahrer eingeladen um in Japan diese Wettkämpfe zu bestreiten mit einer Schule in Japan von 14 Tagen. So war Michel Vaarten, der Belgier, 11 Saison dabei, Schweizer kamen ebenfalls mit einer guten Börse nach Hause, dies meinte Hans Känel, welcher wie Robert Dill-Bundi Keirin Erfahrung in Japan hatten.
Urs Freuler wurde 1983 und 1985 Weltmeister in dieser Disziplin und Robert Dill-Bundi 1984. 2014 wurden für die Frauen Keirinrennen in Japan eingeführt wo Miriam Welte aus Deutschland und Helena Casas aus Spanien teilnehmen.
Am kommenden Dienstag, 24. Juni 2025 wird der Rennabend in Oerikon bereits um 18.30 Uhr mit dem 1. Lauf der Steher eröffnet.
Auf nach Oerlikon, einen spannenden, interessanrten Rennabend erwartet den Zuschauern.
Vive la Piste !
Marcel Segessemann
