Das 4-teilige Omnium der Herren war spannend. Der Sieger und neuer Schweizermeister heisst Robin Froidevaux. Kein Neuling auf diesem Gebiet, denn der 20-jährige Romand, Robin Froidevaux, wurde am BahnWeltCup in HongKong in dieser Disziplin bei einer sehr starken Besetzung guter Zehnter.
Foto Bahnsprinter: Podium der Herren Elite v.l.n.r: Titi Marguet Rang 2 – Schweizermeister 2019 Robin Froidevaux – Claudio Imhof Rang 3
Den Auftakt bildete das 10 Km Scratchrennen welches Tristan Marguet für sich entschied mit einem Stundenmittel von 54,14 Km/h. auf Rang 2 Robin Froidevaux.
Die 2. Disziplin, das Temporace, ging an Claudio Imhof wiederum vor Robin Froidevaux.
Im spannenden Ausscheidungsfahren, der 3. Disziplin, gewann Stefan Bissegger vor Nico Selenati.
Die letzte Disziplin, das Punktefahren, war dramatisch und an Spannung kaum zu überbieten. Stefan Bissegger hatte einen Vorderraddefekt und stürzte. Bis das Rad gewechselt wurde waren die 4 Runden, welche der Fahrer zur Behebung des Defektes hatte vorbei. Stefan Bissegger verlor 1 Runde und damit minus 20 Punkte was ihn aus der Entscheidung warf. Tristan Marguet lieferte in der letzten Wertung eine seiner grossen Nummern. 2 Runden vor Schluss setzte er zur Aufholung 2 Fahrer ein. In der Zielkurve fuhr Marguet vorbei und holte die 10 Punkte welche ihn auf den 2. Schlussrang hisste und das Publikum begeistert applaudierte.
Neuer Schweizermeister Robin Froidevaux mit 131 Punkten vor Titi Marguet mit 115 Punkten und Claudio Imhof mit 112 Punkten.
Auch Schweizermeister wurde bei den U-17 im Omnium einen Titel vergeben. Omniummeister wurde Matteo Constant, ebenfalls ein Romand,
mit 125 Punkten vor Noah Obrist 111 Punkten. Dritter Yannis Eric Markwalder mit 85 Punkten.
Leider waren bei den Damen nur 4 Fahrerinnen am Start. Somit konnte kein Titel vergeben werden, minimale Teilnehmerzahl sind 6 FahrerInnen, und die 4 Damen starteten im Feld der U-17 Junioren. Andrea Waldis gewann in der gemischten Rangliste dieses Mehrkampfes noch vor dem U-17 Meister Constant. Aline Seitz wäre auf Rang 3 gefahren.
Ein sehr gutes Bahnmeeting mit gegen 1’000 begeisterten Zuschauern.
Vive la Piste !
Marcel Segessemann