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Tour de France: Die rote Laterne

Der Letzte im Gesamtklassement einer Tour de France wird nicht so schnell vergessen wie ein Fahrer der auf irgend einem Rang im Mittelfeld die Tour in Paris beendet.

Foto: 1979 übergibt der Toursieger Bernard Hinault dem Österreicher Gerhard Schönbacher die rote Laterne

Der “Rekordsieger” ist der Belgier Wim Vansevenant. Er wurde 2006/07/08 gleich 3 Mal Letzter. Oft hat es einen “Kampf” um den letzten Platz gegeben, denn der Letzte im Gesamtklassement erhielt in den NachTourkriterien oft mehr Startgelegenheiten als ein Etappensieger. Gerhard Shönbacher erhielt 1979 40 Verträge à ungefähr € 800.–

Auch Schweizerfahrer trugen in Paris die rote Laterne, so 1947 Pietro Tarchini, 1950 Fritz Zbinden, welcher nur einmal an der TdF startete und in der Mannschaft mit dem TdF Sieger Ferdy Kübler mit der roten Laterne in Paris ankam.
1958 war Walter Favre an der Reihe und Gilbert Glaus holte sich diese Auszeichnung 1984. Zu Gilbert Glaus muss gesagt werden, dass er ein Jahr vorher, im Jahre 1983, vor Sean Kelly im Sprint in Paris die letzte Etappe gewann.

Vive le Tour !
Marcel Segessemann

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